Diakonieverein hat 6000 Euro verteilt
Glashütten.

Der Diakonieverein Glashütten hat im vergangenen Jahr zahlreiche Projekte mit Spendengeldern unterstützt. «Diese Projekte liegen uns auch in diesem Jahr am Herzen», erklärt Klaus Gerber, der Vorsitzende. Im Rahmen der Mitgliederver- sammlung im evangelischen Gemeindezentrum gab Gerber
einen Überblick über das Engagement des Vereins.

6000 Euro an Spendenmitteln standen im vergangenen Jahr zur Verfügung. «Diese Summe kommt in erster Linie durch unsere Mitgliedsbeiträge zusammen», informiert Gerber. Der Verein hat derzeit 150 Mitglieder. Ein Teil der Summe ist der Arbeit der Diakoniestation Usinger Land, die ihren Sitz in Neu-Anspach hat, zugute gekommen. «Glashütten und die Ortsteile sind seit Beginn der 90er-Jahre der Diakoniestation Usinger Land zugeordnet», erläutert Gerber. «Unser Verein ist 1986 eigentlich mit dem Ziel gegründet worden, die in Glashütten eingerichtete Diakoniestation zu unterstützen, die es dann allerdings nicht lange gab», sagt er.

Mit einer Spende bedacht wurde auch die Caritassozialstation in Königstein sowie der Hospizverein Arche Noah in Königstein. Auch die Arbeit des Obdachlosenprojekts in Frankfurt, für das sich die Mitglieder der evangelischen Gemeinde in Oberrod engagieren, bekam einen Betrag des Diakonievereins überweisen. «Außerdem haben wir für den Helferkreis Sonnenhof gespendet. Die Mitglieder dieses Kreises betreuen die Bewohner des Oberroder Altenheims Sonnenhof. Mit einer kleinen Summe hat der Diakonieverein auch den Kindergärten der Gemeinde unter die Arme gegriffen. «Mit unseren Mitgliedsbeiträgen finanzieren wir auch unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Ingrid Lohrenz. Sie bekommt für ihr Engagement eine kleine Aufwandsentschädigung», so Gerber. Lohrenz ist für den Diakonieverein in der «aufsuchenden Sozialarbeit» tätig. «Sie besucht einsame, kranke und alte Menschen, die Beratung über Hilfsmöglichkeiten benötigen», erklärt der Vorsitzende. «Unter anderem hat Ingrid Lohrenz auch das Mittwochs-Café ins Leben gerufen, das für die Senioren im evangelischen Gemeindezentrum zum beliebten Treffpunkt geworden ist. Diese Projekte sind auch in diesem Jahr Schwerpunkte des Vereins. «Wir sind immer froh über neue Mitglieder», so Klaus Gerber.

Wer die Arbeit des Diakonievereins unterstützen oder Mitglied werden möchte, kann sich im evangelischen Gemeindebüro unter Telefon (0 61 74) 6 10 71 melden.




Quelle: Taunus-Zeitung vom 22.02.2005, (Katja Schuricht)