Ein Infotag im stationären Hospiz

Hospizgemeinschaft Hochtaunus veranstaltet
in der "Arche Noah" Niederreifenberg einen Tag der offenen Tür

Niederreifenberg.

Die Hospizgemeinschaft Hochtaunus veranstaltet in ihrem stationären Hospiz "Arche Noah" in Schmitten-Niederreifenberg am Sonntag, dem 5. Juni, von 11 Uhr bis 16 Uhr einen Tag der offenen Tür.
Wie Wolfgang Hülsen, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Hospizgemeinschaft Hochtaunus, mitteilt, beginnt der Tag um 11 Uhr mit einem Gottesdienst im Festzelt. Weitere Programmpunkte sind ein Kurzvortrag "Schmerztherapie" von Frau Dr. Hain-Heise. Es tritt auf die Mandolinengruppe Königstein mit dem "Kleinen Ensemble". Der Musik folgt eine Dichterlesung von Gisela Stumm, musikalisch begleitet vom Gitarristen Jonas Löffl. Zu sehen ist die Jazztanzgruppe des RSS Niederreifenberg. Den Tag über gibt es ein Kinderprogramm mit "Gespenster werfen" und "Edelsteine schürfen".
Im Mittelpunkt der Hospizarbeit steht der schwerstkranke, sterbende Mensch und die ihm Nahestehenden. Sie benötigen Aufmerksamkeit, Fürsorge und Unterstützung. Das "Sterben zu Hause" zu ermöglichen ist das vorrangige Ziel. Hier werden der Kranke und seine Angehörigen durch ausgebildete Hospizhelfer unterstützt. Diese ambulante Betreuung ist ehrenamtlich und keinesfalls als ein Ersatz für professionelle Pflegedienste zu sehen. Die Hospizgemeinschaft Hochtaunus hat in ihrer Arbeit gesehen und erfahren, dass die ambulanten Betreuung nicht ausreicht und Bedarf an stationärer Betreuung in Verbindung mit einer Schmerztherapie besteht. Aus diesem Grund hat sie am 1. September 2003 das stationäre Hospiz Arche Noah in Schmitten Ortsteil Niederreifenberg eröffnet.




Quelle: Usinger Anzeiger vom 31.05.2005, (ua)