Tag der offenen Tür im Hospiz ?Arche?Noah?

Gemeinsamkeit macht stark.

Schmitten.

Die Hospizgemeinschaft Hochtaunus hatte am 5. Juni zu einem Tag der offenen Tür nach Schmitten-Niederreifenberg geladen. Mehr als 150 interessierte Bürger waren der Einladung gefolgt.

In einem Festgottesdienst, der von einem Chor aus Brombach mitgestaltet wurde, betonte der Leiter der Hospizgemeinschaft
Diakon Herbert Gerlowski, dass die Menschen meist allein
unterwegs seien, anstatt den Weg zueinander zu finden.
Denn erst Gemeinsamkeit macht wirklich stark, wie das Leben lehrt. In einer originellen Idee sollten Teilnehmer ihre Gedanken auf eine Schuhsohle aus Papier schreiben, deren Inhalt dann vorgetragen wurde.

Anschliessend begrüsste die Leiterin des Hospizes
„Arche-Noah“, Cornelia Ott, die Gäste. Sie und ihr Team hatten sich große Mühe gegeben, den Anwesenden den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Es wurde nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt, vielmehr standen Information und musikalische Unterhaltung im Vordergrund.

Interessierte wurden durch die Räume geführt. Schautafeln und Prospekte sorgten für die notwendige Information über die Arbeit des Hospizes. Es gab Vorträge über Schmerztherapie
(Dr.Hain-Heise). Gisela Sturm stellte ihren neuen Gedichtband „unterwegs sind wir alle“ dem Publikum vor, wobei die einzelnen Gedichte von dem Gitarristen Jonas Löffler untermalt wurden.

Die Mandolinengruppe Königstein spielte im Festzelt auf, während anschließend die Jazztanzgruppe des TSG Niederreifenberg den Gästen tüchtig einheizte. Die Kleinen schürften im Rahmen des Kinderprogramms eifrig nach Edelsteinen. So war für jeden etwas dabei und schön zu sehen, dass auch einige Patienten, die man bei Sonnenschein in den Garten gebracht hatte, sichtlich Freude an dem bunten Treiben hatten.

Der Tag der offenen Tür war somit eine gelungene Gelegenheit die Einrichtungen und die Arbeit des stationären Hospizes, in denen todkranke Menschen liebevoll gepflegt werden, einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.




Quelle: Wolfgang Hülsen, Pressesprecher Hospiz Arche Noah