Künstler Martin Wischmann

Nach dem Motto „Geben ist seliger er denn Nehmen“ hat der Künstler Martin Wischmann aus Merzhausen dem Hospiz Arche Noah in Schmitten das von ihm gemalte Bild „Winter“ als Geschenk überreicht.

  Herr Wischmann und mit Frau Ollendiek

 Das Anfang 2016 entstandene Bild zeigt eine Berglandschaft im Winter und wurde ganz bewusst in nur einem Farbton gemalt, um somit die Balance und gleichzeitig den Ablauf der Natur und des Lebens zu symbolisieren. Als Hintergrundmotiv wählte er, zumindest ansatzweise, die Form des Watzmann Massivs im Berchtesgadener Land, da dies sein erster Berggipfel war, den er erklomm. Berge stehen für den Künstler wie kaum etwas anderes für Leben und Vergänglichkeit. Iin dem Moment, in dem er durch die Hebung der Erdplatten entsteht, setzt schon die Erosion ein. Bäume im Winter scheinen leblos, erblühen jeden Frühling neu, aber auch sie sind vergänglich. Schnee - kalt und Leichentuch gleich - fällt, schmilzt. Das Gras unter der Schneedecke wird vom Schnee vor strengstem Frost geschützt, um im Frühling neu zu wachsen. Die Hütte im Vordergrund symbolisiert Schutz für Mensch und Tier. Die Farbe des Himmels wurde bewusst neutral gehalten, nicht beängstigend schwarz und nicht frühlingsblau, sondern das Gleichgewicht der Elemente symbolisierend. Der Maler möchte damit zum Ausdruck bringen, dass auch wir Menschen Teil dieser Natur sind. Martin Wischmann verarbeitet in seinen Bildern die Höhen und Tiefen seines Lebens. Es erfüllt ihn, ganz im Bild auf- und unterzugehen.

Die Bewohner und das gesamte Team des Hospizes freuen sich sehr über dieses Geschenk und bedanken sich ganz herzlich bei Herrn Wischmann. Das Bild hat im stationären Hospiz Arche Noah einen würdigen Platz bekommen.