10000 Euro für die Arche Noah

TAG DER OFFENEN TÜR Spende des Rind’schen Bürgerstiftes / Besucher überrascht

NIEDERREIFENBERG - (mps). Im Rahmen ihres „Tags der Offenen Tür“ bekam die Hospizgemeinschaft Arche Noah eine Spende von 10000 Euro von der „Rind’schen Bürgerstiftung“ übergeben. „Das Geld können wir gut gebrauchen“, erklärt Heidelore Wehner, Geschäftsführerin der Hospizgemeinschaft , „immerhin müssen wir jeden Monat eine Summe zwischen 6000 und 8000 Euro aufbringen, um das Hospiz am Laufen zu halten “, so Wehner weiter. Die Bürgerstiftung wurde bereits 1776 von dem Bad Homburger Johann Christian Rind ins Leben gerufen. Das Rind’sche Bürgerstift in Bad Homburg ist in seiner heutigen Form vor rund 20 Jahren entstanden. Das Haus ist eine der traditionsreichsten Altenpflegeeinrichtungen der Region. In den 138 Einzel- und 22 Doppelzimmern des Wohnpflegebereichs leben hilfs- und pflegebedürftige Menschen; es gibt 33 Appartements für betreutes Wohnens


Herbert Gerlowski (von links), Vorsitzender der Hospizgemeinschaft Arche Noah, der ehemalige Taunus-Sparkassenchef Hans-Dieter Homberg, Vorstandsvorsitzender Rind’sche Bürgerstiftung, Bad Homburgs Sozialdezernent Dieter Kraft und Erster Kreisbeigeordneter Uwe Kraft vom Gremium Rind’sche Bürgerstiftung, und Heidelore Wehner von der Hospizgemeinschaft Arche Noah bei der Spendenübergabe.

Der Tag der Offenen Tür in Niederreifenberg war trotz nicht so gutem Wetter sehr gut besucht. So gut, dass am Ende alle 200 Würste und auch alle 35 Kuchen verkauft wurden. Besonders freute sich Wehner darüber, dass so viel junge, aus der Nachbarschaft stammende Menschen kamen, um sich das Hospiz mal aus der Nähe anzuschauen. Das Team rund um Herbert Gerlowski, den Vorsitzenden der Hospizgemeinschaft, und Ingrid Ollendiek, Heim- und Pflegedienstleitung, freute sich über regen Besuch.

Nicht wenige waren nach dem Gang durch die Räumlichkeiten des Hospizes positiv überrascht. Man hört Sätze wie: „Das ist aber ein warme und freundlich Atmosphäre“ oder „So schön habe ich mir das gar nicht vorgestellt.“

Neben den Führungen durch das Haus hatten sich die Verantwortlichen auch ein tolles Programm einfallen lassen. Unter anderem gab es eine Vorführung in „Hunde Agility“, ein Schattenspiel und diverse musikalisch Auftritte. Die Hospizgemeinschaft „Arche Noah Hochtaunus zur Begleitung Sterbender und Lebensbeistand e.V.“ ist ein Verein, der Sterbende auf ihrem letzten Weg unterstützt, sodass sie ihre letzten Tage nicht in einem Krankenhaus, sondern in der gewohnten Umgebung ihres Zuhauses im Hospiz Arche Noah in Niederreifenberg verbringen können. Mehr unter www.hospizgemeinschaft-arche-noah.de



Den Original-Artikel finden Sie unter:
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/schmitten/10000-euro-fuer-die-arche-noah_16108949.htm



Quelle: Quelle: www.usinger-anzeiger.de, Text: (mps), Foto: