10.000 Euro fürs Hospiz

Ohne Spenden geht es in vielen humanitären Einrichtungen nicht. Auch das Hospiz freute sich daher über einen Scheck in beachtlicher Höhe.

 
Heidelore Wehner und Herbert Gerlowski freuen sich sehr über die beachtliche Zuwendung, überbracht von Dieter Kraft, Hans-Dieter Homberg und Uwe Kraft (v. li.).

„Wir fanden, der Tag der offenen Tür ist eine tolle Gelegenheit, den Scheck zu überbringen“, sagte der Kuratoriumsvorsitzende der Rind’schen Bürgerstiftung, Hans-Dieter Homberg, der in Begleitung seiner Kuratoriumsmitglieder Dieter Kraft und Uwe Kraft den Informationstag in der Arche Noah besuchte.

Die sei eine Einrichtung, die nicht nur in Niederreifenberg, sondern im ganzen Hochtaunuskreis einen guten Ruf hat, ergänzte Homberg. Der hat nun zum ersten Mal auch die Rind’sche Bürgerstiftung aktiv auf den Plan gerufen. Die Stiftung war vor zwei Jahren aus der Stiftung Rind’sches Bürgerstift hervorgegangen, als das Wohn- und Pflegeheim in Bad Homburg einen neuen Träger bekam.

Dem fünfköpfigen Stiftungskuratorium gehören der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Taunus Sparkasse, Homberg, als Vorsitzender, sowie der Bad Homburger Sozialdezernent Dieter Kraft (Grüne) und der Erste Kreisbeigeordnete Uwe Kraft (CDU) an.

Das erste Mal kam jetzt das Hospiz, beziehungsweise der Hospizverein Arche Noah (Sitz in Königstein) für seine stationäre Einrichtung in Niederreifenberg eine Zuwendung, und weil es das erste Mal war, wurde die auch auf einen stattlichen runden Betrag gebracht: 10 000 Euro!

Die Höhe hat selbst den Vorsitzenden des Hospizvereins, Herbert Gerlowski, überrascht. „Bis heute Morgen wusste ich gar nichts davon“, sagte er, denn Geschäftsführerin Heidelore Wehner hatte zwar nicht das Geld, aber die Information über die exakte Höhe unterschlagen.

Beide, Wehner und Gerlowski, waren außerordentlich erfreut über die Finanzspritze, die, wie sie erklärten, den Mitteln für die laufenden Kosten zugeführt wird. „Der Verein hat für den Betrieb der Einrichtung monatlich enorme Kosten“, sagte Wehner, für deren Bestreitung man auf Spenden angewiesen sei.

Dass der gute Ruf gerechtfertigt ist, davon konnten sich die Besucher am Tag der offenen Tür überzeugen. Zum einen sahen sie sich das Haus an, und waren von der familiären Atmosphäre überrascht, und zum anderen bestätigte der gut besuchte Tag der offenen Tür eindrucksvoll, wie das Hospiz in der Schmittener Bürgerschaft und über sie hinaus verankert ist.



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Quelle: www.tz-usingen.de, Text und Foto: Frank Saltenberger