Jeder Euro ist hier gut angelegt

Vor zehn Jahren verstarb Christoph Wermelskirchen, der in besonderer Weise mit dem Hospiz Arche Noah verbunden war. Er schätzte die soziale und christliche Arbeit und nahm sogar das Amt des Patientenfürsprechers wahr.


Der in Königstein aufgewachsene Wermelskirchen hinterließ selbst keine Nachkommen, aber aufgrund erfolgreicher Geschäftstätigkeit ein Vermögen, das er schon zu Lebzeiten in eine Stiftung einbrachte. Von den Überschüssen profitiert das Hospiz, bei dem die stiftungsgemäße Verwendung des Geldes ganz außer Frage steht.

Jetzt kam Hermann Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, um sich anzuschauen, was aus den 4000 bis 5000 Euro geworden ist, die diesmal zur Verfügung gestellt wurden. „Jeder Euro, der für das Haus ausgegeben wird, ist gut angelegt.

Beengt ist man in dem Haus an der Brunhildestraße schon, und die Verwaltung ist im Dachgeschoss untergebracht, wo es so gut wie keine geraden Wände und Decken gibt. Deshalb musste vor einiger Zeit schon ein Büroschrank von einem Schreiner passgenau angefertigt und eingebaut werden. Jetzt kam ein Schreibtisch für zwei Mitarbeiterinnen dazu. „Die zwei alten Tische standen gegenüber, das war immer problematisch bei Besuchergesprächen“, erklärte Geschäftsführerin Heidelore Wehner, und man wolle doch eine guten Eindruck hinterlassen bei den Angehörigen, die sich in schwierigen Lebensphasen zu einem Gespräch anmelden.


Hermann Groß besichtigte das Möbelstück, an dem Ingrid Ollendiek und Siegrun Lotz arbeiten

Jetzt ist vor dem Arbeitstisch mit der geschwungenen Platte Platz zum Sitzen für Besucher, der Raum sieht freundlich aus, und überdies haben Ingrid Ollendiek und Siegrun Lotz auch noch einen freundlichen und übersichtlichen Arbeitsplatz. Das Geld wurde für den Schreibtisch nicht komplett ausgegeben, und so wird das Büro noch mit neuen Bürostühlen aufgemöbelt.

 

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Quelle: www.taunus-zeitung.de, Text: (fms), Foto: Frank Saltenberger