Jetzt wird auf eine neue Küche gespart

 

Alles paletti? Eigentlich schon, wenn nur nicht die großen Belastungen wären, für welche die Hospizgemeinschaft monatlich aufkommen muss, um den Betrieb der Einrichtungen zu finanzieren. „Ohne Spenden könnten wir nicht existieren“, sagt Geschäftsführerin Heidelore Wehner und freut sich deshalb über jede Zuwendung von außen, die es dem Haus ermöglicht, seinen Gästen die Unterstützung zu geben, die diesen am Ende eines Lebens gebührt.

„Alles paletti“, der saloppe Ausdruck für „alles in Ordnung“, ist aber auch der Titel, denn die Künstlergemeinschaft Arthouse ihrer großen Jahresausstellung in Neu-Anspach gegeben hat.

Dabei werden die Ausstellungsbesucher stets mit Kaffee und Kuchen bewirtet, und der Verkauf erbrachte diesmal Einnahmen in Höhe von rund 470 Euro, die Renate und Klaus Keller auf 500 Euro aufrundeten: „Weil uns das Hospiz so am Herzen liegt“, sagte Renate Keller dazu.

Sie ist auch die Sprecherin der Künstlergruppe, und zum Führungskreis gehört auch Dolores Saul, die mit dem Ehepaar zusammen die Spende im Hospiz in Niederreifenberg übergab.

Alles, was nicht von den Pflegekassen übernommen wird – und dazu gehören der technische Betrieb des Hauses und die Ausstattung – geht zulasten des Trägervereins. Zurzeit spart dieser unter anderem auf eine neue Küche, da ist jeder Betrag willkommen, und wenn in der Advents- und in der Weihnachtszeit für das Hospiz noch die eine oder andere Spende hinzukommen würde, müsste die Küche kein Wunsch bleiben.

 

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Quelle: www.taunus-zeitung.de, Text: (fms), Foto: Frank Saltenberger