Spende vom Königsteiner Lionsclub

Die Hospizgemeinschaft Arche Noah kann sich über eine Spende in Höhe von 2240 Euro vom Königsteiner Lionsclub freuen. 

 

 
Die Vertreter der Lions, Heinz Alter (r.) und Dr. Hermann Schmid (l.)übergeben den Scheck an die
Arche-Noah-Mitarbeiterinnen. Foto: jp

Heidelore Wehner ist noch immer ganz baff: „Super! Ich bin total geplättet“, sagt die kaufmännische
Geschäftsführerin der Hospizgemeinschaft Arche Noah Hochtaunus, während sie den Scheck des
Königsteiner Lions Clubs entgegennimmt. „Wir haben dafür gute Verwendung“, so Wehner.

Schon seit einigen Jahren unterstützen die Königsteiner Löwen die Tätigkeiten der Hospizgemeinschaft,
insbesondere in Königstein. „Wir respektieren und bewundern den Einsatz der Hospizmitarbeiter für ihre
schwierige Aufgabe“, so Heinz Alter vom Lions Club Königstein.

Im Hospiz werden die Sterbenden mit ihren Schmerzen und Ängsten, aber auch mit ihren Bedürfnissen
nicht alleine gelassen. Sie werden liebevoll und verständnisvoll betreut und ihre Schmerzen mit Hilfe
palliativer Medizin und Pflege gelindert. Es ist eine wichtige Aufgabe, welche die Mitarbeiter des Hospiz’
übernehmen und die Königsteiner Löwen unterstützen die Tätigkeiten mit großer Freude. Für ihr
letztjähriges Weihnachtsfest hatten die Lions eine Tombola mit vielfältigen Preisenorganisiert. 2240 Euro
sind dadurch zusammengekommen.

„Es ist ganz toll, dass wir aus der Region so gut unterstützt werden“, freut sich Wehner. „Das ist sehr
wichtig für uns, da unsere Arbeit dadurch geschätzt und weitergebracht wird. Wir sind total dankbar
darüber.“

Gemeinsam mit dem Team der Hospizgemeinschaft überlegten die Löwen, wie diese Spende optimal
eingesetzt werden könne: „Dem Lions Club war es sehr wichtig, dass das Geld den Menschen im
Hospiz zugutekommt“, berichtet Wehner. So habe man nun zwei Toilettensitzerhöhungen angeschafft,
einen kleinen Tisch und zwei Sessel für den „Raum der Stille“ sowie Sitzauflagen für die
Gartenbestuhlung.

„Zudem denken wir darüber nach, ob wir einen Laptop anschaffen“, so Wehner. „Allerdings brauchen wir
kein nagelneues Modell, es reicht, wenn die typischen Office-Anwendungen mit dem gebrauchten Laptop
genutzt werden können. Vielleicht findet sich ja jemand, der uns ein solches Gerät spenden kann“,
überlegt die Geschäftsführerin. So könne man immerhin rund 800 Euro sparen, die wiederum für einen
anderen Zweck innerhalb der Hospizgemeinschaft genutzt werden könnten. Sollte jemand ein solch
ausgemustertes aber funktionsfähiges Gerät besitzen, kann er sich gerne bei der Königsteiner
Geschäftsstelle der Hospizgemeinschaft Arche Noah, Herzog-Adolph-Straße 2, Telefon (0 61 74) 6 39 66 92 zu den Sprechzeiten melden.



Quelle: www.taunus-zeitung.de vom 30.05.2014 Autor: Christian Preußer Foto: jp