Das Hospiz ist die richtige Adresse fuer eine Spende

Niederreifenberg.  
Die Firma Wilhelm Baudekoration stellt Gerüste auf und dämmt Gebäude, die Firma Usinger Wärmedienst sorgt durch Heiztechnik im Inneren für behagliche Wärme. Damit haben beide technischen Gewerke eine größere Schnittmenge mit dem Hospiz Arche Noah als man zuerst vielleicht denken würde.
















In dem Haus in der Brunhildestraße spielt die menschliche Wärme eine große Rolle, und um diese aufrechtzuerhalten, ist nicht nur der christliche Geist des Hauses gefragt, sondern auch Spenden, damit die über die Erstattung der Pflegeversicherung hinausgehenden Leistungen finanziert werden können.

„Auf unsere Gäste kommen keine zusätzlichen Kosten zu“, erklärte die Geschäftsführerin des Hauses, Heidelore Wehner. Holger Schlott (Usinger Wärmedienst) sowie Ralf und Sven Oldenburg (Wilhelm Baudekoration) hörten ihr dabei zu. Sie waren zum ersten Mal in der Einrichtung und überrascht: „Ich hab es mir ganz anders vorgestellt“, sagte Sven Oldenburg. An eine Krankenhaus-Atmosphäre habe er gedacht, aber ein familiäres Wohnhaus vorgefunden, in dem auch noch gelacht werde. Denn das Ende des Lebens, dem letztlich jeder entgegensieht, wird hier nicht ausgeblendet, sondern angenommen als unausweichlich letzte Aufgabe, die es zu bewältigen gilt. Auch das war Thema des Gesprächs.

Mehrere Tausend Euro müssten monatlich zusätzlich aufgebracht werden, was nicht ohne Spenden und Sponsoren gehe, so Heidelore Wehner. Dies war auch in Usingen gehört worden, und so hatten sich die beiden Firmen entschlossen, die Erlöse eines Tages der offenen Tür dem Hospiz zukommen zu lassen. Beide hatten gemeinsam einen großen Informationstag veranstaltet und Kunden, Geschäftspartner und Besucher bewirtet. „Wir haben mit dem Hinweis auf den guten Zweck für alles einen Euro genommen“, erklärte Holger Schlott.

Das sei bei den Besuchern gut angekommen, und ein Lieferant habe zusätzlich einen größeren Betrag beigesteuert. „Sonst haben wir den Erlös an andere Einrichtungen gespendet, Kindergärten beispielsweise“, sagte Ralf Oldenburg, aber dass das Hospiz diesmal die richtige Adresse für die Spende war, davon waren die Unternehmer nach ihrem Besuch überzeugt.

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Quelle: www.taunus-zeitung.de, (fms)