Für die Würde Sterbender: Charta unterzeichnet


Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Betreuung Schwerstkranker und Sterbender in Deutschland vor dem Hintergrund des demografischen Alterungsprozesses zu verbessern. Sie beinhaltet eine Standortbestimmung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland und formuliert Aufgaben, Ziele und weiteren Handlungsbedarf. Jetzt haben sich auch der Hochtaunuskreis, beziehungsweise die Initiative zur hospizlichen und palliativen Versorgung im Hochtaunuskreis, und einige der Städte und Gemeinden des Kreises – Bad Homburg, Glashütten, Kronberg, Neu-Anspach, Oberursel, Schmitten, Usingen, Wehrheim und Weilrod – der Charta angeschlossen.

Mit der Unterzeichnung der Charta erklären der Kreis und die Kommunen, dass sie die Ziele und Inhalte der Charta mittragen und sich somit für die Verbesserung der Situation schwerstkranker und sterbender Menschen, ihrer Familien und der ihnen Nahestehenden in der Region einsetzen. Vor allem wolle man dazu beitragen, das Thema Sterben zu enttabuisieren. Sterben gehöre zum Leben. So hatte es Kreisbeigeordnete Katrin Hechler (SPD) bereits kürzlich in einem Interview mit der TZ formuliert.

Nicht unterzeichnet wurde die Charta übrigens von Friedrichsdorf, Steinbach, Königstein und Grävenwiesbach.

 
Den Original-Artikel finden Sie unter:
http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Fuer-die-Wuerde-Sterbender-Charta-unterzeichnet;art48711,1604935



Quelle: www.taunus-zeitung.de, Text (red)