Die Hospizidee gestern und heute

Wer auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostella pilgert oder über den Gotthardpass
nach Italien fährt, dessen Weg werden hin und wieder Hospize kreuzen.
Diese Hospize gibt es seit dem Mittelalter an vielen unwegsamen Orten. Sie boten den
Reisenden und Pilgern Schutz, Geborgenheit und Stärkung auf einem beschwerlichen Weg.

Heute beinhaltet die Hospizidee die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen
auf ihrem letzten Weg. Sie sollen mit ihren Schmerzen, Ängsten und mit ihren Bedürfnissen
nicht alleine gelassen werden.

In Erfüllung dieser Idee haben wir im Jahre 2000 die Hospizgemeinschaft Arche-Noah
Hochtaunus zur Begleitung Sterbender und Lebensbeistand e.V. in Königstein im Taunus
gegründet.
Initiator war der Diakon Herbert Gerlowski, der auch der erste Vorsitzende des Vereins ist. Die Hospizgmeinschaft ist ein weltanschaulich neutraler Verein, der die aktive Sterbehilfe ablehnt
und den allgemeinen humanitären Werten sowie der christlichen Ethik und Nächstenliebe
verpflichtet ist.