Herbert Gerlowski (von links), Vorsitzender der Hospizgemeinschaft Arche Noah, der ehemalige Taunussparkassenchef Hans-Dieter Homberg, Vorstandsvorsitzender Rind'sche Bürgerstiftung, Bad Homburgs Sozialdezernent Dieter Kraft und Erster Kreisbeigeordneter Uwe Kraft vom Gremium Rind'sche Bürgerstiftung, und Heidelore Wehner von der Hospizgemeinschaft bei der Spendenübergabe.

10.000 Euro für die Arche Noah

TAG DER OFFENEN TÜR - Spende des Rind'schen Bürgerstifts -

Im Rahmen ihres "Tags der offenen Tür" am 8. September 2015 bekam die Hospizgemeinschaft Arche Noah eine Spende von 10.000 Euro von der "Rind'schen Bürgerstiftung" übergeben. "Das Geld können wir gut gebrauchen", erklärt Heidelore Wehner, Geschäftsführerin der Hospizgemeinschaft, "immerhin müssen wir jeden Monat eine Summe zwischen 6000 und 8000 Euro aufbringen, um das Hospiz am Laufen zu halten", so Wehner weiter. Die Bürgerstiftung wurde bereits 1776 von dem Bad Homburger Johann Christian Rind ins Leben gerufen. Das Rind'sche Bürgerstift in Bad Homburg ist in seiner heutigen Form vor rund 20 Jahren entstanden. Das Haus ist eine der tradionsreichsten Altenpflegeeinrichten der Region. In den 138 Einzel- und 22 Doppelzimmern des Wohnpflegebereich leben hilfs- und pflegebedürftige Menschen. Und es gibt 33 Appartements für betreutes Wohnen.

Der Tag der offenen Tür in Niederreifenberg war trotz nicht so gutem Wetter sehr gut besucht. So gut, dass am Ende alle 200 Würste und auch alle 35 Kuchen verkauft wurden. Besonders freute sich Wehner darüber, dass so viele junge, aus der Nachbarschaft  stammene Menschen kamen, um sich das Hospiz mal aus der Nähe anzuschauen. Das Team rund um Herbert Gerlowski, dem Vorsitzenden der Hospizgemeinschaft, und Ingrid Ollendiek, Heim- und Pflegedienstleitung, freute sich über den regen Besuch.

Nicht Wenige waren nach dem Gang durch die Räumlichkeiten des Hospizes positiv überrascht. Man hörte Sätze wie "Das ist aber eine warme und freundliche Atmosphäre" oder "So schön habe ich mir das gar nicht vorgestellt".

Neben den Führungen durch das Haus hatten sich die Verantwortlichen auch ein tolles Programm einfallen lassen. Unter anderem gab es eine Vorführung in "Hunde Agility", ein Schattenspiel und diverse musikalische Auftritte. So sollte die Information an die Besucher übermittelt werden, wie der letzte Lebensweg in einem Hospiz, quasi wie zu Hause, gegangen werden kann und nicht in einem Krankenhaus endet.

Quelle: Usinger Anzeiger, Text: (mps), Foto: Götz