Reinhold Herr (von links), Maria Herr und Frank Sieweke vom Vorstand des MGV 1871 Oberreifenberg, Herbert Gerlowski, Vorsitzender der Hospizgemeinschaft Arche Noah Hochtaunus, und Gerhard Heere vom TKV Schmitten bei der Spendenübergabe im Hospiz.

Großzügige Spende an Oberreifenberger Hospiz Arche Noah

Der Gesangsverein MGV 1871 Oberreifenberg spendet die Konzerteinnahmen des Weihnachtskonzerts einem guten Zweck - nämlich dem Oberreifenberger Hospiz Arche Noah

Der Gesangsverein MGV 1871 Oberreifenberg hat das Hospiz Arche Noah in Niederreifenberg mit einer Spende von 2000 Euro bedacht.

Bei ihrem Adventskonzert am vierten Adventswochenende in der St. Georg Kirche Oberreifenberg, bei dem der gemischte Chor Chorona vom MGV unter der musikalischen Leitung von Christian Hauck und das Vokalensemble von Jung Hea Gitzel mit ihren Solisten auftraten, sei den Sängerinnen und Sängern der Applaus der Lohn gewesen, sagte der Vorsitzende des MGV Reinhold Herr. Sie hatten daher um Spenden gebeten zugunsten des Hospizes Arche Noah. Beim Konzert kam diestolze Summe von 1743 Euro zusammen. "Das war uns ein zu krummer Betrag, sodass der Vorstand des MGV und der Vorstand des TKV beschlossen hat, diesen auf eine runde Summe von 2000 Euro aufzustocken", verkündete Herr.

Der Vorsitzende der Hospizgemeinschaft Arche Noah Hochtaunus e.V. Herbert Gerlowski freute sich sehr über die großzügige Spende, die ihm am Mittwoch übergeben wurde, ist das Hospiz doch auf beständige Zuwendungen angewiesen. Denn die Pflege im Hospiz ist für die Gäste, wie die schwerkranken Patienten hier genannt werden, vollkommen kostenlos. 95 Prozent der Kosten der stationären Betreuung übernimmt die Kranken- und Pflegekasse der Betroffenen. Den Rest finanziert der Verein aus eigener Tasche, sprich durch Spendeneinnahmen. "Daher sind Benefizkonzerte wie das Adventskonzert der Chorona so wichtig", meinte Gerlowski. Das Haus verfügt immer noch über acht Zimmer, die jetzt viel geräumiger sind und nun jeweils ein eigenes angrenzendes Bad haben. Gemütlichkeit vermitteln die Ton in Ton gestalteten Gardinen, Ohrsessel und Stehlampen der Zimmereinrichtungen. In Würde und in einem an ein Zuhause erinnerndes Umfeld mit liebevoller Betreuung werden Menschen im Hospiz beim Sterben begleitet und so die Angehörigen entlastet. Diese sind zu jeder Tages- und Nachtzeit willkommen und können dort auch übernachten. "Wir sind ganz angetan von dem Anbau und seiner Einrichtung, die es den Gästen so schön wie möglich macht. Da sieht man, dass die Spenden gut angelegt sind", meinte Reinhold Herr. Informationen über das Hospiz auf www.hospizgemeinschaft-arche-noah.de.

 

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Quelle: Usinger Anzeiger, Foto: Birgit Schweitzer